über mich

Meine Mutter war nicht nur eine gute, sondern eine begnadete Köchin, auch wenn das Essen für uns fünf Jungs manchmal etwas knapp war. Leider ist sie relativ früh gestorben, so dass ich damals zwar ihre Kochkünste genießen, sie jedoch nicht erlernen konnte. Bei meinem Vater im Schrank fand ich ihr altes Kochbuch, in das sie nicht nur ihre Rezepte handschriftlich eintrug, sondern auch, was es tagtäglich zu essen gab.

Viele Jahre später war ich mit meiner Mitbewohnerin einen Monat lang in Andalusien unterwegs. Bei 40 Grad im Schatten genossen wir die kleinen Appetithäppchen, die in Spanien Tapas heißen und die oft gratis zum Getränk angeboten werden.

In Franken dagegen sind die Portionen nicht nur groß, sondern oft riesig, ein Schäufela beispielsweise kann durchaus mehr als ein halbes Kilo schwer sein. Wer gerne die fränkischen Spezialitäten genießt, muss damit rechnen, dass sie sich mit der Zeit als wachsende Ringe um den Körper legen. Da ich nicht nur gerne essen gehe, sondern ebenso begeistert in der Küche probiere, kam ich auf die Idee, das Beste der Fränkischen und Spanischen Küche zu verbinden und fränkische Tapas zu kochen.

 

Da ich meine Begeisterung gerne teilen will, entstand dieser Blog. Wer mag, kann mir gerne vorschlagen, welche fränkischen Rezepte noch fehlen. Schließlich wäre es schade, wenn unsere guten alten fränkischen Gerichte vergessen werden.

 

Ich möchte viele der herrlichen Leckereien zusammentragen – und in kleineren Portionen und Häppchen vorstellen. Fränkische Tapas eben.

 

 

Sylvia und Ronald

Sylvia und Ronald